Erlebnisklassenreisen

Unsere Erlebnisklassenreisen haben die Hauptaufgabe, den sozialen Zusammenhalt der Klassengemeinschaft zu fördern.
Bericht von der Ski-Klassenreise der Klasse 8b nach Donnersbachwald vom 5.-12.2.2011
Seit Wochen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b mit dieser Klassenreise beschäftigt und das nicht nur, weil es Wunsch und Anliegen der Röver-Stiftung war, sich ausgiebig über Skiausrüstungen, Pistenregeln, Schneearten, Liftarten und vieles mehr zu informieren, sondern weil Skifahren ein riesiges Neuland für die Klasse bis dahin war. Die Röver-Stiftung unterstützt Klassen, die sich sportliche Inhalte wie Paddeln, Skifahren oder Wandern gewählt haben, die sich auf die Sport-Klassenreisen gemeinsam vorbereiten, die eine Dokumentation für die Stiftung und für die Eltern erstellen und sich an bestimmte Regeln wir Handyverzicht halten wollen.
Die Klasse 8b hat bereits eine Paddelreise an den Plöner See in der 7. Klasse erfolgreich bestanden und bekam deshalb die Skihütte in Donnersbachwald (Österreich) und 3 Studenten als Skilehrer kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Stiftung sorgte außerdem dafür, dass wir für die 6 Skitage einen sehr günstigen Skipass erhielten. Nur dadurch wurde die Reise für die Eltern bezahlbar. Ein Zuschuss vom Hamburger Abendblatt, den die Klassensprecherin Samantha erbat, ermöglichte für viele Schülerinnen und Schüler noch den Kauf von wichtiger Skikleidung.
Diese Reise war für alle Schülerinnen und Schüler ein Erlebnis, welches die meisten von ihnen wohl nie vergessen und einige auch nie wieder haben werden. 8 Tage Sonne, blauer Himmel, beste Pistenverhältnisse, Skigruppen mit maximal 7 Kinder- besser geht es nicht! Jeder Leser, der selbst Ski fährt, wird beim Lesen sicher ganz neidisch. Aber genau so war es: ein Traum.
„Schon die Hinfahrt, 10 Stunden Bahnfahrt, war aufregend. Aber als wir am 1. Tag dann zur Piste liefen(nur 50 Meter von unserem Haus entfernt), standen die Münder nicht still, so viele Fragen prasselten auf die Studenten ein. Es folgt jetzt ein gekürzter Bericht von Vanessa, Sefkan, Idil und Aslihan zum Skifahren:
Am ersten Tag war es für uns sehr schwer, weil wir es noch nicht so gut konnten. Wir haben erst mal mit Übungen begonnen wie das V-Üben und sind dann zum Idiotenhügel. Wir hatten alle viel Spaß dabei, sind aber oft hingefallen. Am 2. Tag durften einige schon zum Tellerlift. Dieser Teller hängt an einem Seil, den klemmt man sich zwischen die Beine und lässt sich dann hochziehen. Damit entfiel das anstrengende Hochstapfen. 6 Tage lang von 9.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr bestimmten die Liftzeiten unseren Rhythmus.
Nächste Hürde war die blaue Piste, die man nur mit dem 4er Sessellift erreichen konnte, dann die rote, die schwierigere Piste und einige schafften sogar die schwarze, die für Könner- und das nach nur 6 Skitagen. Und so haben alle täglich große und kleine Fortschritte in ihrem Tempo gemacht. Dank der 6 Begleiter, die alle Skifahren konnten, fuhren wir in kleinen Gruppen und haben viel gelernt.
Den Studenten und Frau Dembski und Herr Golombiewski haben wir es zu verdanken, dass alle, wirklich alle Kinder geschafft haben, das Skifahren zu erlernen. Am letzten Tag sind deshalb alle gemeinsam zu einer ganz urigen Hütte mitten im Wald auf 1000 Meter Höhe gefahren und haben dort Kaiserschmarrn gegessen. Dann sind wir wieder gemeinsam zurück gefahren.
Wir finden, die Klassenreise war die allerbeste seit der 5. Klasse, wir bedanken uns noch mal bei den Studenten und Lehrern. Das Skifahren war sehr schön und hat uns allen Spaß gebracht. Einige aus unserer Klasse wollen noch einmal so eine Klassenreise machen."
Mittelalterreise der Klasse 6b vom 30.08.2010 – 03.09.2010
Die Klasse 6b unserer Schule tauchte auf dem Gelände von Gut Wulksfelde in Tangstedt bei Hamburg für ein paar Tage ins mittelalterliche Leben ein.
Die Kinder „reisten“ in das Jahr 1101 des mittelalterlichen Städtchens Karlsrode. Durchgeführt wurde die Klassenreise vom Verein Abenteuercamps e.V., der sich auf erlebnispädagogische Events für Kinder spezialisiert hat. Eine spannende Rahmenhandlung hielt die Kinder in Atem: es galt herauszufinden, warum die Siedler einem Aufruf des Grafen Karl nicht nachkamen, eine neue Rodung zu besiedeln.
Mit viel Begeisterung, in Kostümen und ohne die modernen Hilfsmittel unserer Zeit fanden die Kinder heraus, dass der Graf durch einen Lumpensammler verzaubert wurde und nicht Herr seiner Sinne war. Zudem hatte es der Lumpensammler auch noch auf das magische Zeitreiseschwert „Marlin“ abgesehen und wollte es stehlen lassen. Die Kinder hielten zusammen und konnten dies verhindern. Der Film erzählt einen Tag dieses großen Abenteuers auf.
Die Kinder der 6b waren begeistert. Einige hatten das erste Mal so viel Zeit in der Natur verbracht und sogar im Zelt übernachtet. Die Meisten wären gerne noch länger geblieben.
Was wird bei einer Klassenreise mit Abenteuercamps e.V. gefördert?
- Teamfähigkeit durch erlebnispädagogische Gruppenaufgaben
- Ich-Stärkung, z.B. durch individuell geförderte Erfolgserlebnisse
- Rollenflexibilität durch Sich-erproben in verschiedenen Rollen in der Kleingruppe
- Ernährungsbewusstsein durch gemeinsames Kochen und Verpflegen
- Selbstwertgefühl und Selbsterfahrung im erfolgreichen Bestehen des Mittelalter-Abenteuers
- Kreativität und Innovation: Werken und Gestalten
- Konfliktfähigkeit: erlernen vom "fairen Streit" und Regeln für die konstruktiver Auseinandersetzung
- Umweltbewusstsein durch praktische Naturkunde und philosophieren mit Kindern
- Wissensvermittlung über das Leben im Mittelalter


